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In den 60ziger Jahren des letzten Jahrhunderts war er sehr populär, jedenfalls in der Diasporagemeinde, in der ich aufwuchs. In den Kirchenblättchen, Predigten tauchte er häufiger auf, wo er aber mehr Eindruck machte, das war in den Religionsgesprächen bei Jugendfreizeiten, Religionsunterricht. Sein Leben, seine Weltverachtung, wurden immer wieder als Vorbild für uns hingestellt, immer mit dem Hintergrund der Drohungen mit Strafgericht und Hölle.
Mit den zweiten Vatikanum hört das auf.
Gruß
Ullr
Nicht ganz. Er bleibt Vorbild für Priester. Manche spiegeln sich in seinen Leistungen, andere sehen den Trottel in ihm.
Das halte ich für ein konservativ-klerikales Gerücht, dass Vienney Vorbild für heutige Priester sein kann.
Ungebildet, nur fromm, von Höllenängsten geplagt...
Das kann ich mir nicht vorstellen, dass so ein Mann Vorbild sein kann. Vor fünfzig Jahren, oK. Da konnte der Pfarrer ja auch, ohne rot zu werden, predigten dass es Evolution nicht gibt, sonst müßten ja Affen leben, die unterschiedlich menschenähnlich sind.
Aber gut, es ist nicht meine Firma...
Ullr