Der Mensch Vianney wirft die Frage nach dem Verhältnis von Glaube und Vernunft auf.
Warum? Er war eine Art Wunderheiler. Was hat das mit Vernunft zu tun?
[katholenmodus]Ich weiß nicht, was an Vienney verehrungswürdig war/ist. Er wurde uns als leuchtendes Beispiel tiefer Frömmigkeit hingestellt, aber das war die Frau des Kohlenhändlers (die Mutter meines damaligen Freundes) auch. Und auch die war damals für mich als tiefgläubigen Jugendlichen nicht das Gelbe vom Ei. Nämlich strunzdumm. Vienney tauchte eigentlich immer im Zusammenhang mit Buße und Beichten auf. Dafür war ich sehr empfänglich, aber auch das hinterließ keinen bleibenden Eindruck. Andererseits war er nicht so lächerlich (schon vor 50 Jahren) wie die Betrügerin Therese von Konnersreuth...[/katholenmodus]
Gruß
Ullr