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 Betreff des Beitrags: Maria - noch Thema?
BeitragVerfasst: 26 Jan 2010 15:47 
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Nachdem die Kirche in den 50-er Jahren erklärte, Maria sei mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen worden, was sie jedem frommen Katholiken für wahr zu halten verbindlich anempfohlen hatte, ist es seit den 60-er Jahren um die Gottesmutter wieder etwas stiller geworden. Die Welt der 60-er Jahren mit ihren Fragen und Problemen rückte stärker in den Vordergrund - Fragen des Friedens, der sozialen Gerechtigkeit und der individuellen Freiheiten - während die biblische Offenbarung als Verständnishorizont eher in den Hintergrund trat. Bei der großen Aufmerksamkeit für die Realität, für das Leibliche, für das offen Sichtliche, geriet das Verständnis für die Priorität des Geistigen und seiner Vieldeutigkeit etwas aus den Augen. Kein Wunder also, dass sich Wortgläubige unterschiedlicher Provenienz heftige Debatten lieferten. Inzwischen scheint diese Welle wieder etwas abgeebbt, die Debatte freier, offener und ungezwungener geworden. Die Auseinandersetzung mit dem ebenso frommen wie intellektuellen mittelalterlichen Theologen Bonaventura dürfte dazu beitragen. Neben der Wortgläubigkeit gewinnt zumindest bei intellektuellen katholischen Christen die traditionell geistliche, ethische und bildhafte Lesung der Bibel neue Bedeutung. Die Theologie Jesu wird ernster und die Verehrung der Gottesmutter unbefangener wahrgenommen. Das neue Interesse an der liberalen Tradition der Kirche wird von Traditionalisten jedoch noch argwöhnisch und unsicher beäugt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Maria - noch Thema?
BeitragVerfasst: 26 Jan 2010 18:14 
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Ich kenne noch gut die Marienverehrung aus den 50/60 Jahren. Das war etwas extrem Hausbackenes. Die Marienbilder gingen uns (den jungen damals) auf den Geist, genauso wie die Marienmedallions, die die Mütter den Söhnen schenkten. Die Mädchen kriegten ein Kreuz umgehängt. Diese Art von Marienverehrung ist unwiderruflich vergangen. Wie wär's, wenn sich die Katholiken auf andere Idole besinnen würden, auf die Idole, die sie mit Maria verdrängt haben, die aber in jedem Menschen drin sind. Das Bild einer Frau, sinnenfroh, tatkräftig, den Kindern, den Menschen zugeneigt. Eine Liebesgöttin, eine Muttergöttin, eine Göttin der Fruchtbarkeit. Das hat mal in Bayern ein Bildhauer versucht, eine Madonnenstatue so darzustellen. Ich glaube nicht, dass diese Statue noch steht.
Ich habe vor kurzen eine Madonnenstatue, die Schürger Madonna, in Koblenz in der Straße "Unter'm Stern" fotografiert, liebevoll restauriert, da ist Maria als Weltherrscherin dargestellt, auf vergoldetem Thron, ihr Sohnemann zwar auch mit Zepter und Krone, aber durchaus im Hintergrund. Das ist auch der Auftritt der Maria, das Matriarchat, es waren nicht die Schlechtesten. Maria Theresia, Katharina die Große, Elisabeth I, Indira Gandhi...
So wurde Maria über Jahrhunderte hinweg angebetet und die Pfaffen und Theologen haben es immer versucht, das wegzuschwurbeln, sie haben es nicht geschafft, das Volk weiß es doch besser, wenn es eine Liebesgöttin, Muttergöttin, Herrschergöttin braucht und anbetet.

Und jetzt werd ich mal esoterisch: Dem Islam wird jetzt Al Lat ein Bein stellen. Al Lat wird Allah hier in Europa bezahlen lassen, was er ihr im Osten angetan hat. :laugh:
Das dürfte der eigentliche Kampf um das Kopftuch und die Burka sein.
Gruß
Ullr

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Und ich schwör's, ich werde alles tun, dass Lea auf dieser unserer Welt einen Heidenspass haben wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Maria - noch Thema?
BeitragVerfasst: 26 Jan 2010 18:24 
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Es ist zwar nicht theologisch korrekt, aber wenn die Theologen sagen, nur Jesus und Gott haben etwas zu sagen, und Maria ist gar nichts, nur die Mutter Jesu, und es ist Götzendienst, Maria einen solchen Rang einzuräumen, dann denke ich immer, Gott (der Mann, der Patriarch) soll doch endlich einmal seine unsympathische Eifersucht ablegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Maria - noch Thema?
BeitragVerfasst: 26 Jan 2010 18:30 
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ullr hat geschrieben:
So wurde Maria über Jahrhunderte hinweg angebetet und die Pfaffen und Theologen haben es immer versucht, das wegzuschwurbeln, sie haben es nicht geschafft, das Volk weiß es doch besser, wenn es eine Liebesgöttin, Muttergöttin, Herrschergöttin braucht und anbetet.

Und das lange vor Christus und der Kirche.

Zitat:
Und jetzt werd ich mal esoterisch: Dem Islam wird jetzt Al Lat ein Bein stellen. Al Lat wird Allah hier in Europa bezahlen lassen, was er ihr im Osten angetan hat. :laugh:
Das dürfte der eigentliche Kampf um das Kopftuch und die Burka sein.

So kann man es sehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Maria - noch Thema?
BeitragVerfasst: 26 Jan 2010 18:33 
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Vielleicht leben von den alten Götter noch mehr als man glaubt. In Südamerika sind sie bis heute lebendig, in Afrika, Indien, China und Japan waren sie nie verschwunden. Nur Europa und Arabien hat einen Teil ihrer alten Mythen begraben. Aber es gibt sie noch.

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"Die gewöhnlichste Lüge ist die, mit der man sich selbst belügt; das Belügen anderer ist relativ der Ausnahmefall."
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 Betreff des Beitrags: Re: Maria - noch Thema?
BeitragVerfasst: 26 Jan 2010 20:50 
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Für mich war die Marienverehrung etwas, das ich ambivalent sehe: Natürlich ist es auch das Weibliche, das in der Gestalt der Gottesmutter verehrt wird. Und es ist gut und wichtig, in der Religion nicht nur das Männliche zu betonen.

Aber: Sehr oft wurde Maria dazu benutzt, um die übrigen Frauen abzuwerten. Keine Frau ist so rein, so vorbildlich, so strahlend, aufopferungsvoll, Gott zugewandt wie Maria. Können die auch nicht, denn um ein Kind zu bekommen, müssen sie sich schmutzig machen mit Sex. Das blieb Maria erspart. Deshalb ist sie so wundervoll, und deshalb kann man die anderen Frauen ohne Gewissensbisse abwerten und diskriminieren.

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"Ich will nicht, dass mich jemand wirklich kennt. Ich will, dass man meine Version glaubt." Denny Crane, Boston Legal


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 Betreff des Beitrags: Re: Maria - noch Thema?
BeitragVerfasst: 26 Jan 2010 20:59 
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Das ist das, was ich an Mythen nicht mag, nicht nur an christlichen. Sie transportieren einen Sinn, eine Moral von der Geschicht', wie man früher sagte, aber sie wollen nicht kritisiert werden. Das ist eben der Mythos und fertig. Es gibt definitiv negative Mythen und auch böse Leute haben Lieder. Da ist mir der nüchterne Verstand lieber. Er ist offener für Argumente.

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 Betreff des Beitrags: Re: Maria - noch Thema?
BeitragVerfasst: 26 Jan 2010 22:21 
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Marcellinus hat geschrieben:
Das ist das, was ich an Mythen nicht mag, nicht nur an christlichen. Sie transportieren einen Sinn, eine Moral von der Geschicht', wie man früher sagte, aber sie wollen nicht kritisiert werden. Das ist eben der Mythos und fertig. Es gibt definitiv negative Mythen und auch böse Leute haben Lieder. Da ist mir der nüchterne Verstand lieber. Er ist offener für Argumente.

Ein Mythos ist nichts für Argumente. Und eigentlich wird ein Mythos erst dann gefährlich, wenn er seine Unangreifbarkeit durch Argumente mit einem Absolutheitsbegriff und dazugehörigen Sanktionen verbindet.
Ich meine, man kann über einen Mythos nachdenken, ihn so oder so rum wenden, man kann sich in die Erzählung hineinträumen, nur sollte man nie meinen, dass er den Wert/Gültigkeit was auch immer, für andere hat, wie für sich selber. Und das ist dieser Fehler den des Monotheismus macht.
Und sollte die katholische Kirche mal irgendwann so bescheiden werden, die Gründungsgeschichte ihrer Religion genauso als Mythos zu begreifen und auch so zu verkünden, dann würde sie in meinen Augen viel an Authentizität gewinnen, und ich und viele andere würden ihre Ansichten viel ernster nehmen.
Darauf zielt mein erstes Posting in diesem Thread eigentlich hin, denn Maria ist ein Mythos, der, das glaub ich gerne, aus dem Volk kommt, das eine Mutter/Liebesgottheit braucht, und dem Verkünder/Apologeten einer Ideologie vom Paulustyp eher peinlich ist. Denen geht es um Macht.
Gruß
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 Betreff des Beitrags: Re: Maria - noch Thema?
BeitragVerfasst: 26 Jan 2010 22:37 
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Juana hat geschrieben:
Für mich war die Marienverehrung etwas, das ich ambivalent sehe: Natürlich ist es auch das Weibliche, das in der Gestalt der Gottesmutter verehrt wird. Und es ist gut und wichtig, in der Religion nicht nur das Männliche zu betonen.

Aber: Sehr oft wurde Maria dazu benutzt, um die übrigen Frauen abzuwerten. Keine Frau ist so rein, so vorbildlich, so strahlend, aufopferungsvoll, Gott zugewandt wie Maria. Können die auch nicht, denn um ein Kind zu bekommen, müssen sie sich schmutzig machen mit Sex. Das blieb Maria erspart. Deshalb ist sie so wundervoll, und deshalb kann man die anderen Frauen ohne Gewissensbisse abwerten und diskriminieren.

Ja, das ist die andere Seite der Medaille, da hast Du recht. Dazu wurde sie von der Kirche benutzt. Und wenn man dieses Bild angreift, wie es z.B. der Maler Max Ernst mit seinenm Bild (Maria züchtigt das Jesuskind) gemacht hat, gibt es sofort einen Riesenskandal. Denn wenn man nicht den Anfängen wehrt, dann könnte ja vielleicht doch die andere Seite, der Volksglauben, die heidnische Spur rauskommen.
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 Betreff des Beitrags: Re: Maria - noch Thema?
BeitragVerfasst: 26 Jan 2010 22:54 
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Marcellinus hat geschrieben:
Vielleicht leben von den alten Götter noch mehr als man glaubt. In Südamerika sind sie bis heute lebendig, in Afrika, Indien, China und Japan waren sie nie verschwunden. Nur Europa und Arabien hat einen Teil ihrer alten Mythen begraben. Aber es gibt sie noch.

Ich weiß es nicht, aber vielleicht war es sogar eines der Ziele des zweiten Vat. Konzils, die Kirche mit Volksfrömmigkeit in irgendeiner Form zu versöhnen. Ich habe eine uralte Platte, "Missa Criolla" von Ariel Ramirez (1964) die hüte ich wie meinen Augapfel, da wird die lateinische Messe mit südamerikanischer Musik gefeiert. Aber das ist sowieso alles spätestens mit Woityla den Bach runtergegangen, und Ratzinger betreibt die gleiche Politik.
Gruß
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 Betreff des Beitrags: Re: Maria - noch Thema?
BeitragVerfasst: 26 Jan 2010 23:12 
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Einsteinchen hat geschrieben:
Es ist zwar nicht theologisch korrekt, aber wenn die Theologen sagen, nur Jesus und Gott haben etwas zu sagen, und Maria ist gar nichts, nur die Mutter Jesu, und es ist Götzendienst, Maria einen solchen Rang einzuräumen, dann denke ich immer, Gott (der Mann, der Patriarch) soll doch endlich einmal seine unsympathische Eifersucht ablegen.

Hallo Einsteinchen,
Zitat:
... seine unsympathische Eifersucht ablegen.

:laugh:
So sehe ich es auch. Allerdings... Maria hat sich nie gewehrt... Hera hat mal mit der Faust auf den Tisch gehauen, als dem Zeus die Athena aus der Stirn sprang, und dann gebar sie selber und ganz alleine ohne Begattung den Drachen Typhaon.
:bgrin:
Frauen kommen langsam, aber gewaltig.
Gruß
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 Betreff des Beitrags: Re: Maria - noch Thema?
BeitragVerfasst: 27 Jan 2010 10:26 
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ullr hat geschrieben:
Marcellinus hat geschrieben:
Das ist das, was ich an Mythen nicht mag, nicht nur an christlichen. Sie transportieren einen Sinn, eine Moral von der Geschicht', wie man früher sagte, aber sie wollen nicht kritisiert werden. Das ist eben der Mythos und fertig. Es gibt definitiv negative Mythen und auch böse Leute haben Lieder. Da ist mir der nüchterne Verstand lieber. Er ist offener für Argumente.

Ein Mythos ist nichts für Argumente. Und eigentlich wird ein Mythos erst dann gefährlich, wenn er seine Unangreifbarkeit durch Argumente mit einem Absolutheitsbegriff und dazugehörigen Sanktionen verbindet.
Ich meine, man kann über einen Mythos nachdenken, ihn so oder so rum wenden, man kann sich in die Erzählung hineinträumen, nur sollte man nie meinen, dass er den Wert/Gültigkeit was auch immer, für andere hat, wie für sich selber. Und das ist dieser Fehler den des Monotheismus macht.
Und sollte die katholische Kirche mal irgendwann so bescheiden werden, die Gründungsgeschichte ihrer Religion genauso als Mythos zu begreifen und auch so zu verkünden, dann würde sie in meinen Augen viel an Authentizität gewinnen, und ich und viele andere würden ihre Ansichten viel ernster nehmen.

Schön, dann brauche ich es nicht zu schreiben (juckte schon in den Fingern). So isses.

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 Betreff des Beitrags: Re: Maria - noch Thema?
BeitragVerfasst: 27 Jan 2010 11:33 
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Juana hat geschrieben:
Für mich war die Marienverehrung etwas, das ich ambivalent sehe: Natürlich ist es auch das Weibliche, das in der Gestalt der Gottesmutter verehrt wird. Und es ist gut und wichtig, in der Religion nicht nur das Männliche zu betonen.

Aber: Sehr oft wurde Maria dazu benutzt, um die übrigen Frauen abzuwerten. Keine Frau ist so rein, so vorbildlich, so strahlend, aufopferungsvoll, Gott zugewandt wie Maria. Können die auch nicht, denn um ein Kind zu bekommen, müssen sie sich schmutzig machen mit Sex. Das blieb Maria erspart. Deshalb ist sie so wundervoll, und deshalb kann man die anderen Frauen ohne Gewissensbisse abwerten und diskriminieren.

Ich sehe Marienverehrung nicht nur ambivalent, sondern polivalent, also vieldeutig. Sie ist in der Geschichte Gottes mit den Menschen eine schillernde Figur wie ein Brilliant. Als selige Jungfrau hat sie etwas Märchenhaftes. Sie ist das arme Mädchen, das der himmlische Vater als Gottesmutter auserwählt und zur Himmelskönigin krönt. Als solche ist sie eine Lichtgestalt: sonnenumglänzet und sternenbekränzet. Traumhaft.

Es gibt auch pädagogische Aspekte. Dass die selige Jungfrau vor der Ehe ein Kind erwartete, war für den heiligen Josef ein ziemliches Problem. Aber sie haben ja geheiratet. Heute sind die Umstände vielleicht anders. Von der Kirche aus gesehen, gibt es keine Muss-Ehen.

Und dann versöhnt die selige Jungfrau und Gottesmutter alle Frauen, die zu früh ein Kind bekommen, die nur ein Kind bekommen oder die gar kein Kind bekommen können.

Aber, dass die Marienverehrung nicht nur positive Seiten hat, sondern auch negative, das ist klar.


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 Betreff des Beitrags: Re: Maria - noch Thema?
BeitragVerfasst: 27 Jan 2010 20:59 
overkott hat geschrieben:
Aber, dass die Marienverehrung nicht nur positive Seiten hat, sondern auch negative, das ist klar.

Wo siehst du da negative Seiten?

Hervorzuheben ist mE auch die Vereehrung als Consolatrix afflictorum, insbesondere in den Marienwallfahrtsorten. Ich befürchte , dass diese Tradition sich, zumindest in den westlichen Ländern, langsam auflösen wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Maria - noch Thema?
BeitragVerfasst: 28 Jan 2010 16:09 
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Registriert: 01 Nov 2009 19:05
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Squire hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
Aber, dass die Marienverehrung nicht nur positive Seiten hat, sondern auch negative, das ist klar.

Wo siehst du da negative Seiten?

Hervorzuheben ist mE auch die Vereehrung als Consolatrix afflictorum, insbesondere in den Marienwallfahrtsorten. Ich befürchte , dass diese Tradition sich, zumindest in den westlichen Ländern, langsam auflösen wird.

Ich schätze durchaus die Verehrung von Vater und Mutter auch durch die Kirche.

Aber wo aus theologischem Tourismus reine weltliche Wallfahrten werden, da geht der ursprüngliche Sinn verloren.


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